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Please watch out: the adress and location of stay hungry and the next exhibitions is going to change in the near future due to technical problems!!!
For further informations and location details please check your next email invitations!
 
 
stay hungry Benjamin Zuber Hoc-Est-Corpus-Meum Berlin Art
 
Benjamin Zuber
HOC EST CORPUS MEUM
 
 
Eröffnung/Opening: 28. Juli 2017, ab 20 Uhr / 8pm
Screening: ab 22 Uhr / 10pm
 
In a Baroque church, a number of ritual-actions are performed, all at once reminding of both Christian liturgy and sports events, of dance choreographies, pop culture and fashion. 
 
With its opulent, painting-like imagery and its numerous references to fine arts and film, the scenario defies definition and tiptoes around the fine line between humor and pathos. The tableauesque impression notwithstanding, the actions still remain performative; this is because of the ever present fact that – regardless of the number of protagonists on screen – there is only one actor as well as all technical requirements are taken care of by this very person, too. The artist spent dozens of nights in this church and completely being by oneself during the the shooting simultaneously determined and enabled the whole process.
 
HOC EST CORPUS MEUM – 2014, Video, 16m50s
 
stay hungry (in exile)
@ Möbelhaus von A-Z
Allerstraße 16
12049 Berlin-Neukölln
 
 

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stay hungry Mobile Menu #4 Body Diners Benjamin Zuber Michel Aniol Meike Kuhnert Berlin Art

stay hungry Mobile Menu #04 

ab 20 Uhr / 8pm

 

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stay hungry in medias res Michel Aniol Meike Kuhnert Berlin Art
 
Michel Aniol & Meike Kuhnert
In Medias Res

Eröffnung:
23. Juni 2017, ab 19 Uhr

Ausstellungsdauer:
 24. Juni - 09. Juli 2017
 
stay hungry
Leinestraße 21
12049 Berlin

Öffnungszeiten:
48 Stunden Neukölln:
24.06.: 14-23 Uhr
25.06.: 14-19 Uhr
 
danach nach Vereinbarung per Email
info@stayhungry-projectspace.de
 
In der Ausstellung In Medias Res zeigen Michel Aniol und Meike Kuhnert Bilder und Objekte in einer raumgreifenden Installation, die sich mit dem gesellschaftlichen Bezug zu Waren und deren Nutzen und Gebrauch auseinandersetzen.
Welche Beziehungen bauen wir zu Waren auf und wie definieren wir uns über die Objekte die wir anhäufen? Dabei sind Begriffe des Status innerhalb einer Gesellschaft (wie, wo und als wer positionieren wir uns), des Outputs (was passiert mit den Waren nachdem sie aus der Produktion in den Verkauf kommen) und der Glokalisierung (wie wirkt sich globale Produktion und Handel von Waren auf unseren lokalen Konsum und unser Verhalten aus) wichtig.
Der Moment des Outputs steht als Anfangspunkt der beiden für die Ausstellung entwickelten Arbeiten. In einem fortwährenden Prozess verfremden beide Künstler Gegenstände des Alltags und transformieren diese zu Spitzenpunkten einer möglichen Spannbreite von Szenarien, die den Bezug zum Konsum und dem damit verbundenen Verhalten in unserer Gesellschaft widerspiegeln. Das Aufeinandertreffen von high und low forciert eine genaue Begutachtung der jeweiligen Form, um Abstand von dem eigenen subjektiven Wertesystem nehmen zu können und ein duales Bild wirken zu lassen. Gerade im Zusammenhang mit der aktuellen Stadtentwicklung Berlins symbolisiert die Ausstellung einen heterogenen Raum, wie er auch im Kiez wiederzufinden ist, der sich durch unterschiedliche nebeneinander herlaufende Lebensmodelle definiert.
 

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stay hungry Mobile Menu #3 in medias res Michel Aniol Meike Kuhnert Berlin Art

 

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Hanako Geierhos Ausstellung Babel of Tongues #2 stay hungry project space Berlin
 
Hanako Geierhos
Babel of Tongues #02

Eröffnung:
31. März 2017, ab 19 Uhr

Ausstellungsdauer:
01.-20. April 2017
 
stay hungry
Leinestraße 21
12049 Berlin

Öffnungszeiten:
stay hungry_CONVERSATIONS,
es finden immer donnerstags
Performances, Lesungen
und Gespräche statt
6., 13. & 20. April 2017
20-23 Uhr
 
und nach Vereinbarung per Email
info@stayhungry-projectspace.de
 
english version see below
 

stay hungry freut sich die Ausstellung Babel of Tongues #02 und das anschließend wöchentlich stattfindende Programm stay hungry_CONVERSATIONS von Hanako Geierhos zu präsentieren.

To be in a conversation ... means to be beyond oneself, to think with the other and to come back to oneself as if to another“. 1

Hanako Geierhos´ künstlerische Arbeiten basieren auf einer künstlerischen Grundauffassung, die im Kern Bildende Kunst und deren materielle und immaterielle Elemente als Ansatzpunkt einer Auseinandersetzung und Kommunikation von Gruppen/ Menschen unterschiedlicher sozialer und geo-lokaler Herkünfte sieht. Die Bezugs- und Referenzpunkte, die eine grundlegende Rolle in ihrer künstlerischen Vorgehensweise darstellen, sind weit gefächert: Es finden sich Bezüge zur Minimal Art, Konzeptkunst und Performance, zur kritischen Hinterfragung von institutionellen Vorgehensweisen der Ausstellungspraxis und partizipatorischen Kunst, sowie soziologische und sozial-anthropologische Ansätze.
In ihren zumeist projekthaft angelegten Arbeiten lotet Geierhos die Grenzen zwischen Kunstwerk und Betrachter und deren Beziehungsgeflecht zueinander aus und erschafft in ihren unkonventionell konzipierten Ausstellungen Möglichkeiten einer interdisziplinären Auseinandersetzung mit den dazugehörigen Protagonisten.

2011 entwickelte Geierhos ein Ausstellungsmodul, das aus unterschiedlichen skulpturalen und installativen Elementen bestand und den Besucher einlud, aus den gesetzten Bestandteilen seine eigene individuelle Ausstellung zusammen zu stellen. Als Grundeinheit verwendet sie ca. 35cm lange, am menschlichen Körpermaß ausgerichtete Lederrollen, die sie Elements nennt, sowie eigens angefertigte Metallregale und Metallwannen, die im Ausstellungsraum platziert werden können.
Unter Einbeziehung der Elements kann sich der Betrachter/Besucher eigene Sitzgelegenheiten bauen und diese nach Belieben im Raum einsetzen. Daneben gibt es zwei-dimensionale sensorische Objekte (Transmitter), die ebenfalls frei platzierbar sind.
In Fortführung dieses Projektes löste Geierhos die Elements aus ihrem klassischen Ausstellungszusammenhang und überführte sie in den öffentlichen Raum.

Daraus resultiert die Serie „Transitory Rituals“ die Geierhos seit 2012 in den Stadträumen von Srinagar/Kashmir (2012), Delhi/Indien (2012), Cotonou/Benin (2012), Marseille/Frankreich (2013), Barcelona/Spanien (2014) und Marrakesch/Marokko (2015) vollzogen hat.
Die Elements werden in dieser Serie als Kommunikationsmittel eingesetzt, um mit der lokalen Bevölkerung in Kontakt zu treten. Die Begegnungen werden fotografisch dokumentiert, um in späteren Ausstellungen in Form von Diaprojektionen in den Ausstellungsraum rück-überführt zu werden.

Geierhos sieht in diesem Vorgehen eine Art von Werkzeug, das als Korrelator dient um Kommunikation zu erschaffen und Menschen aus unterschiedlichen Kontexten in einen Dialog mit den Objekten als auch untereinander zu bringen.
Sie sieht das Einbinden von Menschen in ihre künstlerischen Arbeiten als eine Ermunterung und Aktivierung zum Handeln und möchte so einen transitorischen Raum erschaffen, der sich mit sozialen, politischen und sozio-ökonomischen Aspekten beschäftigt.

In ihrer Arbeit Babel de Tongues/Dar Bellarj_Conversations, die sie 2016 bei der 6. Marrakesch Biennale in der Foundation Dar Bellarj realisierte, verschränkten sich die unterschiedlichen Bestandteile ihrer künstlerischen Arbeit. Über einen Zeitraum von drei Monaten gestaltete sie ein wöchentliches Programm mit unterschiedlichen Lesungen, Performances, Filmscreenings und Gesprächsrunden.
Durch diese Intervention wurde ein Kommunikationsraum geschaffen, der die vor Ort lebenden Kulturschaffenden als auch die Bewohner der Medina miteinbezog, um eine wöchentlich wiederkehrende Plattform des Austausches und der Kommunikation zu erschaffen. Ihre Intention war Menschen unterschiedlicher Herkünfte unhierarchisch und ohne Barrieren aufeinandertreffen zu lassen, um marginalisierte Gruppen, Stimmen der Vielfalt und Andersartigkeit zu integrieren und durch gezielte Fragestellungen zu aktivieren.

Im stay hungry zeigt Hanako Geierhos eine neue transitorische Installation aus skulpturalen Objekten und einer Auswahl von neuen und älteren Plakaten, die im Zusammenhang mit ihren Aktionen und Gesprächsrunden stehen. Dabei haben die Besucher die Möglichkeit die variable Installation zu adaptieren, um ihre eigene Ausstellungsvariante mit den gesetzten Tools im stay hungry zu verwirklichen.

Während der Ausstellungsdauer von drei Wochen findet zudem immer donnerstags um 20:30 Uhr eine Weiterführung der in Marrakesch begonnenen Conversations Reihe in Form von Gesprächen, gemeinsamen Essen und Interventionen mit verschiedenen Gästen statt.

1 Michaelfelder, D. and Palmer, R.E.(eds) (1989) Dialogue and Deconstruction: The Gadamer-Derrida Encounter (Albany: State University of New York Press).

 
Hanako Geierhos
Babel of Tongues #02

01/-20/04/2017

Opening:
31/03/2017, 7pm

stay hungry
Leinestraße 21
12049 Berlin

Opening hours:

stay hungry_CONVERSATIONS
every thursday performances, lectures
and conversations take place
06/ + 13/ + 20/04/2017
8-11pm
and by appointment:
info@stayhungry-projectspace.de
 
 

stay hungry is pleased to present the exhibition Babel of Tongues #02 and the weekly program stay hungry_CONVERSATIONS by Hanako Geierhos.

"To be in a conversation ... means to be about yourself, to think with the other, and to return to yourself as if to another." 1

Hanako Geierhos' work takes the material and intangible elements of visual art as a base for dealing and communicating with groups of people of various social and geo-local backgrounds. The references, which play a fundamental role in her artistic approach vary widely from minimal art, conceptual art and performance, to the critical questioning of institutional approaches of exhibition practice and participatory art, as well as sociological and social anthropological approaches.
Geierhos' works are mostly project-oriented. She explores the boundaries and relationships between the artwork and the viewer. Geierhos' unconventionally designed exhibitions offer possibilities of an interdisciplinary debate for the corresponding protagonists.
In 2011, Geierhos developed an exhibition module that consisted of various sculptural and installation elements, inviting the visitor to put together his own individual exhibition from the set components. She uses 35cm long leather-shaped rolls, aligned with the human body, as a basic unit, which she calls elements. In addition, she uses specially made metal cubes and thin metal trays, which can be placed in the exhibition space. Through the inclusion of the movable elements, the visitors can build their own seating arrangements and use them in the room at their own will. In addition, there are two-dimensional sensory objects (transmitters), which can also be placed freely around the space. In other instantiations of this project, Geierhos extracted the elements from a classic exhibition context and transferred them to the public space.

This series, Transitory Rituals traveled between public spaces in Srinagar/Kashmir (2012), Delhi/India (2012), Cotonou / Benin (2012), Marseille / France (2013), Barcelona / Spain (2014) and Marrakech/ Morocco (2015). The elements are used in this series as a mode of communication in order to make contact with the local population. The encounters are documented in photographs to be re-transferred to the exhibition space in later exhibitions in the form of slide projections.

In this approach, Geierhos finds a tool that correlates, connects, and confronts people from different contexts in a dialogue with the objects as well as others. She sees the incorporation of people in her artistic work as an encouragement and activation to action and would like to create a transitory space that deals with the social, political and socio-economic aspects of our current conjuncture.

In her work Babel de Tongues / dar bellarj_Conversations at the 6th Marrakech Biennale in the Dar Bellarj Foundation in 2016, Geierhos intertwined these various elements of her artistic work. Over a period of three months she planned a weekly program including various readings, performances, film screenings and roundtables.
Through this intervention, a communication space was created that involved the local cultural community as well as the inhabitants of the medina to create a weekly recurring platform of exchange and communication.
The purpose of this space was to bring together warriors of different origins without hierarchy and without barriers, in order to integrate marginalized groups, voices of diversity and difference, and to activate them through targeted questions.

At stay hungry, Hanako Geierhos shows a new transitory installation of sculptural objects and a selection of new and older posters related to her actions and conversations. The visitors are invited to adapt the variable installation, to realize their unique varation of exhibition setting with the given tools at stay hungry.

During the exhibition period of three weeks, the conversation series that had its origin in Marrakech will be continued here in Berlin. The events will take place Thursdays at 8:30 pm in the form of talks, food and interventions with various guest speakers.

1 Michaelfelder, D. and Palmer, R.E.(eds) (1989) Dialogue and Deconstruction: The Gadamer-Derrida Encounter (Albany: State University of New York Press)